Pessach: das Fest der Freiheit

In unserer Synagoge fand eine Pessach-Feier statt.

Der Sederabend (Osterabend) ist eines unserer höchsten Feste im Jahr. Es ist ein Abend, an dem sich der Geist erhebt, an dem gesungen und dem Allmächtigen gedankt wird. Zum Pessach-Mahl kamen wir in der Synagoge zusammen. In einer warmen und wohltuenden Atmosphäre lasen wir Gebete und tranken, wie es sich gehört, vier Gläser Wein.

Schön gedeckte Tafeln mit allen dazugehörigen Gerichten standen für Gäste bereit — etwa 100 Menschen kamen, um zusammen dieses wichtige Fest zu zelebrieren. Erwachsene, junge Leute und Kinder feierten bin in die späten Abendstunden wie eine große Familie, in der es lustig und laut zugeht.

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Unsere Synagoge empfängt Gäste

Am 14. März fand in unserer Gemeinde eine Besichtigung statt: Eine Gruppe von Schwestern, Kirchenältesten, Mitarbeitern der Maria-Magdalena-Kirche und ihrer Gemeinde war zu Besuch. Die Maria-Magdalena-Kirche stand einst auf dem Gelände, auf dem unsere Synagoge erbaut wurde. Vorstandsrat Michael Krebs und Sozialarbeiterin Inna Meschevova begrüßten die Gäste. Michael Krebs erzählte ihnen über die Geschichte der bucharischen Juden und die Gründung der sefardisch-bucharischen Gemeinde in Deutschland und in Hannover. Inna Meschevova berichtete über Veranstaltungen und Pläne der Gemeinde. Während der Besichtigung der Synagoge und des Geländes weihte Michael Krebs die Besucher in die Bedeutung der Farben im Gebetssaal ein und in die Traditionen und Bräuche der bucharischen Juden. Keine Frage ist offen geblieben, und den Rückmeldungen der Gäste konnte man entnehmen, dass die Führung ihnen sehr gefallen und dass die Synagoge einen starken Eindruck hinterlassen hat.

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Seminare des Rabbiners Yaacov Zinvirt in unserer Gemeinde

Ein wichtiges Ereignis erlebte unsere Gemeinde m vorletzten Monat: Vom 24. bis 26. Januar fanden Bildungsseminare mit Yaacov Zinvirt statt, Rabbiner von Duisburg, Mülheim und Oberhausen, Lehrbeauftragter an den Universitäten Potsdam und Essen, Buchautor*.

Der Rabbiner kam nach Hannover auf Einladung des Gemeindevorstandes. Sowohl für die erwachsenen als auch die jungen Gemeindemitglieder waren die Treffen mit ihm sehr erkenntnisreich. Das Spektrum der behandelten Fragen war sehr breit, allerdings lässt sich daraus ein Schwerpunkt erkennen: jüdische Identität.

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Begegnungen in der Synagoge

Es ist bereits zu einer Tradition geworden: Besuche unserer Synagoge von Gästen. Am 18. März begrüßten wir hier 22 Menschen unterschiedlicher Religionen: Christen, Moslems, Bahai. Sie interessieren sich für die Geschichte unseres Volkes, die Geschichte der Gründung der Synagoge, Entwicklung der Gemeinde, für unsere Bräuche und Sitten. Die Begegnung wurde vom Verein Haus der Religionen initiiert.

Die Gäste wurden von Ratsmitglied Michael Krebs und Sozialarbeiterin Inna Meschevova im großen Saal der Synagoge empfangen. Herr Krebs erzählte über die Geschichte, Kultur und Religion der bucharischen Juden, und Frau Meschevova berichtete über das rege Alltagsleben der Gemeinde. Die Gäste konnten auch von der traditionellen Süßigkeit "Hamans Ohren" kosten, die zum kurz zuvor vergangenen Fest Purim gebacken wurde. Vorstandsvorsitzender Michael Davidov begrüßte die Teilnehmer des Treffens.

Nachdem auf alle Fragen ausführliche Antworten gefunden worden waren, hatten die Besucher die Möglichkeit, die Synagoge zu besichtigen. Herr Krebs begleitete die Gäste und machte sie mit der Bedeutung von wesentlichen Bestandteilen der Synagoge bekannt, erläuterte ihr Farbenspektrum und religiöse Symbole.

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