Ins grüne Herz

11. Februar 2017
Der Schöpfer möchte uns innige Liebe zu allem Lebendigem vermitteln und die Harmonie der Welt, in der wir leben, aufzeigen. Tu-Bischwat ist ein Feiertag, der diese Verbindung von Mensch und Natur in der jüdischen Religion ehrt.
Dieses romantische Fest feierte unser Zentrum mit einer facettenreichen Veranstaltung.
Der brillante Vortrag von David Kraus, einem bekannten Rabbi, war der Höhepunkt des Tages. Kraus, zu Gast in unserer Stadt, sprach vom „Vergnügen, in Hannover zu leben“.
Anschließend begeisterte die Gemeindemitglieder ein nettes Konzert von unseren Kleinen, das von einigen Reden eingeleitet wurde. Vorstandsvorsitzender Juri Motaev, Rabbi David Kraus und Gemeinderabbi Jefim Aminov erzählten von den Besonderheiten dieses Festes, das unsere Beziehung zur Natur preist.
Der Kinderchor wartete mit Liedern in drei Sprachen auf: deutsch, russisch und englisch. Oktavia trat auch mit einem Lied auf, und Ellchen riss sämtliche Zuschauer mit einem feurigen Tanz mit. Zum Gelingen des Tages trug das Theaterstudio bei: Die Kinder zeigten einen Akt aus dem neuen Stück des Kindertheaters „Der kleine Prinz“. Dafür ernteten sie begeisterten Applaus des Publikums.
Zum Abschluss des Tages fand das gemeinsame Pflanzen von Narzissen statt. Bei höheren Temperaturen werden sie ins Freie gesetzt. Es ist ein Weg, Handlungen mit Gesetzen der Religion zu verbinden und ihr Einhalten sowie einen respektvollen Umgang mit der Natur unseren Kindern beizubringen. Jetzt werden wir auf die Blumen schauen und uns an dieses Fest erinnern.
Es sind Rituale, die uns erleuchten und einen positiven Abdruck in uns hinterlassen.
S.Sirotkin