In der Mitte

Die bucharischen Juden beziehen ihr neues Gemeindezentrum.
www.juedische-allgemeine.de
03.09.2009
Im vergangenen Jahr wurde hier noch Reis serviert – jetzt wird gebetet. Ein koreanisches Restaurant befand sich in den Räumen, in die jetzt das Ge- meindezentrum der ersten und einzigen bucharischen Gemeinde Deutschlands eingezogen ist. Am Haus Göttinger Chaussee 43, mitten in Ricklingen, dem historischen Arbeiter- und Industriestadtteil Hannovers, in dem heute vielmehr Studenten und Migranten, aber auch alteingesessene Hannoveraner leben, weist ein schlichtes Messingschild auf die neuen Mieter hin. Es ist ein einfaches Reihenhaus aus der Vorkriegszeit, in das die Sefardo-Bucharische Jüdische Kulturelle Religionsgemeinde e.V. eingezogen ist. Dunkelrote Back- steinfassaden, Lindenbäume am Straßenrand, gegenüber die denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Telefunkenwerke. Marina Cealaia, die junge Gemeindesekretärin, bittet den Besucher freundlich herein. Nein, das ist kein Problem. Sie wohne ganz in der Nähe und wird gern alles zeigen. Man ist ganz offensichtlich stolz auf das Erreichte.

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Zentrum für Deutschland

Bucharische Juden eröffnen ihre Synagoge.
www.juedische-allgemeine.de
05.06.2013
Die jüdisch-bucharische Gemeinschaft eröffnet am Donnerstag in Hannover ihre zentrale Synagoge in Deutschland. Zu der Feier werden nach Angaben der Gemeinde unter anderem der niedersächsische Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) und Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) erwartet.
Die Synagoge mit Platz für 200 Menschen entstand in der ehemaligen evangelischen Maria-Magdalenen-Kirche, die vor vier Jahren entwidmet wurde. Sie wurde im Stil der einstigen »blauen Synagogen« des alten Orients gestaltet.

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Ein Hauch von Orient

Bucharische Gemeinde eröffnet Synagoge und bringt neue Torarolle ein
www.juedische-allgemeine.de
Aktualisiert am 07.06.2013
Im Beisein von Politikern, Rabbinern und Kirchenvertretern hat die jüdisch-bucharische Gemeinschaft am Donnerstag in Hannover ihre zentrale Synagoge für Deutschland eröffnet. In Niedersachsen gebe es inzwischen wieder 20 Synagogen, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD): »Das zeigt, wie sehr jüdisches Leben in unserem Bundesland inzwischen wieder heimisch geworden und aufgeblüht ist.«

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Den Nachwuchs im Blick

Bucharische Gemeinde eröffnet Synagoge und bringt neue Torarolle ein
www.juedische-allgemeine.de
02.03.2017
Nachwuchssorgen? Überalterung? Diese Probleme sind für die bucharisch-sefardische jüdische Gemeinde in Hannover kein Thema. Dort sind alle Generationen vertreten, und es ist immer etwas los. Kinderlachen erfüllt das Gebäude, Teenager gehen grüppchenweise zum Gebet in die Synagoge, junge Familien treffen sich zum Reden in den Gemeinschaftsräumen, in der Küche wird gemeinsam gekocht und jedes Fest gebührend gefeiert.

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