Matze, Wein und Bitterkraut

11. April 2017
Pessach im Jüdisch-sefardisch-bucharischen Zentrum: Am zweiten Seder-Abend, dem 11. April, erinnerten sich rund 80 Gemeindemitglieder an den Auszug der Juden aus Ägypten.
"In den Schränken, hinter allen Kanten, in allen Zwischenräumen haben wir gesucht", erzählt Avi seinen Freunden. "Und am Ende hat sich herausgestellt: Die Matze war unter dem Teppich versteckt!"

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Eine Abendfeier zu Pessach

Das Jüdisch-sefardisch-bucharische Zentrum Deutschland in Hannover feierte eines der höchsten Feste im Jahr: Pessach. Es ist das Fest neuen Elans und ein Dank für die Errettung des jüdischen Volkes. An diesem Abend versammelte die feierlich hergerichtete Synagoge alle Gemeindemitglieder, die sich an kunstvoll gedeckten Tischen zusammenfanden.

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Pessach: das Fest der Freiheit

In unserer Synagoge fand eine Pessach-Feier statt.

Der Sederabend (Osterabend) ist eines unserer höchsten Feste im Jahr. Es ist ein Abend, an dem sich der Geist erhebt, an dem gesungen und dem Allmächtigen gedankt wird. Zum Pessach-Mahl kamen wir in der Synagoge zusammen. In einer warmen und wohltuenden Atmosphäre lasen wir Gebete und tranken, wie es sich gehört, vier Gläser Wein.

Schön gedeckte Tafeln mit allen dazugehörigen Gerichten standen für Gäste bereit — etwa 100 Menschen kamen, um zusammen dieses wichtige Fest zu zelebrieren. Erwachsene, junge Leute und Kinder feierten bin in die späten Abendstunden wie eine große Familie, in der es lustig und laut zugeht. Wie es die Tradition verlangt, lasen wir Gebete, sagten Trinksprüche auf und hörten voneinander viele gute Worte. Die Vorstandsmitglieder wünschten allen Gästen Gesundheit, Erfolg und frohe Pessach-Tage.

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Das Fest des Frühlings und der Freiheit

Einen glücklichen Tag der Befreiung der Juden aus der Sklaverei in Ägypten und des Werdens der Juden zum Volk feiert man zum Frühlingsfest Pesach. In diesem Jahr begann das Pesachfest mit dem Sonnenuntergang am 18. April. Die bucharischen Juden Hannovers beteten und beglückwünschten einander an diesem Tag im Raum ihrer Gemeinde. Eine besondere Atmosphäre des "Seders", des ersten Abends des Festes wurde sorgfältig und gründlich geschaffen. Das Frühlingsfest Pesach ist das wichtigste jährliche Fest im jüdischen Kalender, es wurde zum Andenken an den Exodus, die Abwanderung der Israeliten aus Ägypten eingeführt. Alle mit diesem Fest verbundenen Riten erinnern uns an dieses Ereignis. Laut jüdischem Gesetz darf man während des Pesachfestes nur das ungesäuerte Brot, also Matza essen. Eben diese Sorte Brot backte die Juden an den Tagen ihrer Flucht aus der ägyptischen Sklaverei. Sie konnten in der Eile nicht warten, bis der Hefeteig aufgeht, und machten Brot aus dem ungesäuerten Teig.

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  1. Pesach in unserer Synagoge