Feiertag der Freudenfeuer

Reigentänze um das Lagerfeuer, Bogenschießen, Lächeln, Lachen und gute Wünsche — Lag ba-Omer. Funkelnd, familiär und warm, frühlingshaft — so war dieses Fest schon immer...

Unsere Gemeinde hat das bevorstehende Lag ba-Omer sorgfältig geplant: Wettbewerbe und Spiele für Kinder und Erwachsene wurden vorbereitet, ein passender Platz für das Lagerfeuer ausgesuchst, koscheres Essen eingekauft. Und am Sonntag kamen wir endlich in unserer Synagoge zusammen.

Nach dem Gebet Schachrid fand ein Treffen mit Rabbinern Baruch Ascherow und Jakow Zinwirt und Kantor Ari Malaew statt. Der Gemeindevorstand gratulierte allen Anwesenden zu dem Fest. Anschließend wurden das Lagerfeuer und Unterhaltung entfacht.

Am Feuer sang man zu Ehren von Lag ba-Omer und Andenken an Rabbi Shimon bar Jochai, man tanzte. Unterhaltsame Wettkämpfe für Kinder sind bei diesem Fest unentbehrlich. Wie der Brauch es will, wird an dem Tag mit Pfeil und Bogen geschossen — unsere Kinder taten das, aber auch vieles mehr um die Wette: Sack-Springen, Tore mit verbundenen Augen schießen, auf einer Hüpfburg hüpfen...

Die Teilnehmer der feierlichen Veranstaltung erwartete auch eine Verköstigung: koscheres Gegrilltes, Süßigkeiten, Obst, Getränke. Rabbiner Jakow Zinwirt, Religionslehrer, wandte sich an die Anwesenden mit einer kleinen Rede: Er erzählte über den Sinn und die Bedeutung von Lag ba-Omer und über dessen Geschichte und gratulierte allen noch einmal zu diesem Feiertag. Er wünschte der Gemeinde weitere Begegnungen und gemeinsame Feiern in einem genauso freundschaftlichen und warmen Miteinander.