Wieso Weshalb Warum. Aw

Religiöse Begriffe aus der Welt des Judentums

von Rabbiner Yaacov Zinvirt

Im Zentrum des Monats Aw steht der Fastentag Tischa beAw (9. Aw), der uns an die Zerstörung des Ersten und Zweiten Tempels in Jerusalem erinnert. Gleichzeitig besteht in diesem Monat aber auch ein Übergang zur Hoffnung auf eine gute Zukunft.

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Im Zeichen des Fastens

von Rabbiner Yaacov Zinvirt

Im Monat Tewet erinnern wir uns an die Zerstörung des ersten jüdischen Tempels in Jerusalem

Der Monat Tewet ist der zehnte Monat im jüdischen Kalender, wenn man den Frühlingsmonat Nissan als ersten Monat annimmt. Der zehnte Tag des Monats Tewet ist ein Fastentag – er erinnert an die Zerstörung des ersten jüdischen Tempels in Jerusalem.



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Was man unter Judentum versteht

Unter Judentum versteht man die Gesamtheit aus Kultur, Geschichte, Religion und Tradition des sich selbst als Volk Israel (hebr. am jisrael, bnei jisrael) bezeichnenden jüdischen Volkes. Mit dem Begriff können auch gezielt die jüdische Religion oder, als Gruppe, die sowohl ein Volk als auch eine Glaubensgemeinschaft darstellenden Juden (hebr. jehudim) angesprochen werden.

Das Judentum wird zu den Weltreligionen gezählt, wenngleich ihm nur ca. 13,5 Millionen Menschen angehören (Vergleich: Christentum ca. 2,1 Milliarden, Islam ca. 1,3 Milliarden). Dies hat historische Gründe: Nicht nur, dass Christentum[1] und Islam sich vielfach auf die Überlieferungen des Judentums berufen, das Judentum war auch hinsichtlich seiner Verbreitung die erste Weltreligion. Zum Ende der Antike fanden sich jüdische Gemeinden weit über den römisch-hellenistischen Raum hinaus verstreut bis nach China, Indien und Afrika.

Nach der Tora, (den fünf Büchern Mose), beginnt die Geschichte des jüdischen Volkes mit dem Bund, den Gott mit Abraham schließt (Gen 12). Die jüdische Tradition sieht Abraham als den Begründer des Monotheismus, des Glaubens an einen einzigen, unsichtbaren Gott.

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