Mit Rabbi David Kraus

10.-12. Februar 2017
Im Februar dieses Jahres war in Hannover ein besonderer Gast zu Besuch. Rabbi David Kraus, der sowohl eine jüdisch-theologische als auch eine weltliche Ausbildung erfuhr, ist herausragender Pädagoge, Psychologe und auch Paartherapeut.

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Schneller, höher, stärker!

Mit einem Fest feierte unsere Gemeinde das Schuljahresende. Kinder und Erwachsene nahmen an spannungsreichen Wettbewerben und Spielen statt - für die Gewinner gab es Preise und Urkunden. Das Programm der Veranstaltung haben Lehrer und Schüler unserer Sonntagsschule "Treffpunkt Sonntag" mit der Unterstützung der Administration der Gemeinde ausgearbeitet.

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Juhanan Motaev

Juri Motaev

"Wir werden diesen Weg gemeinsam gehen"

Am 7. August 2016 fand in der Jüdisch-bucharisch-sefardischen Gemeinde Hannover eine Wahl- und Berichtersrattungssitzung statt. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden wurde Juhanan Motaev gewählt. Wir haben mit ihm über Pläne des Vorstandes für die nahe Zukunft gesprochen.

- Herr Motaev, wie geht es mit der Entwicklung der Gemeinde weiter und welche Ziele und Aufgaben sehen Sie dabei für sich?
- Seit der Gründung unserer Gemeinde wurde immense Arbeit geleistet. Trotzdem haben wir noch viel vor, entwickeln uns stets weiter. Unser Vorstand hat einen Plan für die nächsten vier Jahre ausgearbeitet - der auch verabschiedet wurde -, was getan werden soll. Unser Hauptziel bleibt das gleiche, das wir schon bei der Gründung vor uns gestellt haben: Uns geht es nicht nur um Hannover - wir sollen ein religiös-kulturelles Zentrum für sefardische und bucharische Juden in ganz Deutschland sein. Gleichzeitig wollen wir ständig daran arbeiten, unsere Identität und unsere historische, religiöse und kulturelle Wurzeln nicht zu verlieren.
- Welchen Projekten geben Sie Priorität?
- Im Moment steht die Gründung eines jüdischen Kindergartens an erster Stelle. Wir hoffen sehr, dass es gelingen wird, dieses interessante Projekt zu realisieren. Uns liegt auch der Bau einer Mikwe, also eines rituellen Tauchbades am Herzen. Noch ein dringendes Vorhaben: Für gute Arbeit brauchen wir eine passende Halle für religiöse und kulturelle Kulturveranstaltungen, die geschaffen werden muss. Und wir müssen natürlich unsere vorhandenen Räumlichkeiten pflegen und ausgestalten. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass der Vorstand eine große Bedeutung den Sicherheitsfragen beimisst. Unsere Veranstaltungen sollten so organisiert sein, dass man sich dort in Sicherheit fühlen kann. Das wäre ein kurzer Umriss unserer Aufgaben für die nächsten Jahre. Wir sind uns bewusst, dass es kein leichter Weg ist. Aber ich bin sicher, dass wir ihn gemeinsam gehen werden.

Steckbrief: Juhanan Motaev ist seit August 2016 Vorstandsvorsitzender des Jüdisch-bucharisch-sefardischen Zentrums Deutschland in Hannover. Er wurde 1961 geboren, ist verheiratet und hat vier Kinder. Motaev ist Mitbegründer der Gemeinde und ist ihr ständiges Mitglied.

 

 

 

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Juhanan Motaev:

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Am 7. August 2016 fand in der Jüdisch-bucharisch-sefardischen Gemeinde Hannover eine Wahl- und Berichtersrattungssitzung statt. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden wurde Juhanan Motaev gewählt. Wir haben mit ihm über Pläne des Vorstandes für die nahe Zukunft gesprochen.

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