Wunder und Freuden von Hanukkah

Die fröhliche Hanukkah ist ein Fest, das an den Sieg des jüdischen Geistes erinnert, ein Fest der Einigkeit und des unbeirrbaren Glaubens an Wunder. Die bucharisch-jüdische Gemeinde Hannover zelebrierte es mit einem Kinderkonzert, einem Theaterstück, Musikvorstellungen von jungen Künstlern, mit Festessen und natürlich mit Preisen und Geschenken für Kinder und Erwachsene.

Auch diesem Jahr gelang die Feier. Sich die Bedeutung von diesem Tag zu erschließen hilft den Kindern die Teilnahme an Theatervorführungen und Konzerten. Hier erklangen Gedichte, Lieder und Erzählungen über das Wunder von Hanukkah. Die Organisatoren der Veranstaltung, Lehrer einer Sonntagsschule unter dem Dach der Gemeinde, versuchten nicht einfach nur ein frohes Fest zu zaubern, sondern auch den Sinn des Feiertages für die Zuschauer zu öffnen und ihn greifbar darzustellen. Die Theatervorstellung kam besonders gut an: Der Hauptprotagonist, ein frisch gebackener Schmalzkuchen, konnte allen Tieren entkommen, denen er auf seinem Weg begegnete: einem Hasen, einem Fuchs und einem Bären. Dank seiner Cleverness ging er als Sieger heraus.

Danach sangen Kinder Haukkah-Lieder im Reigen, zusammen mit Rabbiner Zinvirt. Ihnen folgte ein Klavierkonzert von jungen Musikern. Das begeisterte Publikum zollte den jungen Künstlern Applaus. Nach den Vorstellungen erinnerte der Rabbiner alle Besucher noch einmal an die Geschichte des Feiertages und erzählte, woher das Wort Hanukkah kommt, welche Wunder sich an dem Tag ereigneten, und beglückwünschte alle zu dem Fest. Anschließend hielt Herr Davidov, Ratsvorsitzender der Gemeinde, eine Rede. Er dankte den Teilnehmern der Veranstaltung und deren Organisatoren und wünschte allen Gesundheit und Glück. Auch Herr Motaev, Ratsmitglied, beglückwünschte die Versammelten zu Hanukkah. Frau Mezhevova, Sozialarbeiterin, erwähnte mit Dank die jungen Aktivisten der Gemeinde, die hier eine hervorragende Arbeit leisten. Dafür verdienten sie einen Preis.

Preise und Geschenke bekamen auch die Künstler und alle Kinder, die bei dem Fest anwesend waren. Besondere Präsente bekamen die jungen Darsteller des Theaterstücks und Mädchen, die am Projekt Hatikva teilnehmen. Geleitet wird das Projekt von Frau Motaeva.

Alle Anwesenden nahmen am traditionellen Festessen teil, zu dessen Höhepunkt das gut gelungene Hanukkah-Gebäck wurde.

Nach dem Gottesdienst in der Synagoge ging es in den Hof, um die Kerzen des großen Hanukkah-Leuchters anzumachen. Es war das erste Mal in der Gemeinde, dass eine Menora dieser Größe aufgestellt werden konnte. Ermöglicht wurde das durch die neue Synagoge und den großflächigen Hof.

Das Fest verlief harmonisch und feierlich und schenkte seinen Besuchern ein Gefühl von Einigkeit und Geistesstärke, den Glauben an Wunder und daran, dass alle Schwierigkeiten überwindbar sind.

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judische Feiertage

Juhanan Motaev:

"Wir werden diesen Weg gemeinsam gehen"

Juri Motaev

Am 7. August 2016 fand in der Jüdisch-bucharisch-sefardischen Gemeinde Hannover eine Wahl- und Berichtersrattungssitzung statt. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden wurde Juhanan Motaev gewählt. Wir haben mit ihm über Pläne des Vorstandes für die nahe Zukunft gesprochen.

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