Konstruktiver Dialog im Jüdischen bucharisch-sephardischen Zentrum Hannover

Ende März hatten jüdische Gemeinden Hannovers Besuch: Neuer Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland, Daniel Botmann, der sein Amt im vergangenen Jahr angetreten hat, verschaffte sich persönlichen Eindruck von der Arbeit der Gemeinden, darunter auch vom Jüdischen bucharisch-sephardischen Zentrum. Hier wurde er herzlich empfangen. Botmann sah zum ersten Mal die Synagoge der bucharischen Juden und war beeindruckt von der Inneneinrichtung der Synagoge und der anderen Räumlichkeiten.

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Das Haus des Traums und der Hoffnung

Das Jüdische bucharisch-sefardische Zentrum Deutschlands erwarb vor kurzem ein neues Gebäude für seine Lebenstätigkeit Im Jahre 2002 wurde in der Stadt Hannover zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands die Jüdische sefardisch-bucharische Gemeinde gegründet und registriert. Sie vereinte etwa zweihundert Menschen, die zu jenem Zeitpunkt in der Stadt und ihrer näheren Umgebung wohnten. Die Wichtigkeit dieses Ereignisses kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn zu den Hauptzielen dieser Vereinigung wurden die Bewahrung der einmaligen Kultur und Tradition und die Erziehung neuer Generationen. Natürlich gab und gibt es Probleme, die man lösen muss, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Mit der Zeit nahm die Zahl der Menschen in der Gemeinde ständig zu, deshalb wurde die Frage des gesonderten Raums aktuell. Vor zweiundeinhalb Jahren wurde schließlich der Einzug in einen nicht umfangreichen (die Größe beträgt 170 Quadratmeter), aber gemütlichen Raum gefeiert. Die Gemeinde fing an, unter neuen Bedingungen zu arbeiten. Hier konnte man in der Synagoge beten, es wurde die Sonntagsschule für Kinder neu geschaffen, es begannen, der Ältestenrat, der Frauenklub und das Jugendzentrum zu funktionieren. Es war jedoch schwer zu glauben, dass die Frage des Raums schon entschieden wurde, weil die Zahl der Gemeindemitglieder immer größer wird. Heute machen zwei Drittel der Mitglieder der Gemeinde Hannovers und seiner Umgebung junge Leute vor 35 Jahren aus. Es werden sowohl neue Ehepaare als auch Neugeborene erwartet. Im Raum der Gemeinde konnten sich die bucharischen Juden Deutschlands vieles davon nicht erlauben, was so notwendig ist.

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Gedenken und beten an einem der dunkelsten Orte

Im ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen, das unweit von Hannover liegt, gedachte man der Befreiung durch die britische Armee am 15. April 1945. Zum 70. Mal jährt sich der Tag. Mehr als 52 000 Häftlinge und 20 000 Kriegsgefangene starben an diesem Ort oder wurden ermordet.

An der Veranstaltung nahmen Bundespräsident Joachim Gauck, niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil,

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