Konstruktiver Dialog im Jüdischen bucharisch-sephardischen Zentrum Hannover

Ende März hatten jüdische Gemeinden Hannovers Besuch: Neuer Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland, Daniel Botmann, der sein Amt im vergangenen Jahr angetreten hat, verschaffte sich persönlichen Eindruck von der Arbeit der Gemeinden, darunter auch vom Jüdischen bucharisch-sephardischen Zentrum. Hier wurde er herzlich empfangen. Botmann sah zum ersten Mal die Synagoge der bucharischen Juden und war beeindruckt von der Inneneinrichtung der Synagoge und der anderen Räumlichkeiten. Auch mit der Arbeit des Zentrums zeigte er sich zufrieden. Den Gast begrüßten Vorsitzender des Gemeinderates Michael Davidov, sein Stellvertreter Roben Motaev, Ehrenmitglied Michail Krebs, Gemeinderat Juchanan Motaev und andere Aktivisten der Gemeinde. Sie machten Daniel Botmann mit der Geschichte des Zentrums bekannt, erzählten, wie die passenden Räume gefunden und für alle Bedürfnisse des religiösen Lebens eingerichtet wurden. Zur Sprache kamen natürlich auch wie Pläne für die nächste Zukunft, etwa das Vorhaben, einen Kindergarten und eine Mikwe zu bauen. Sozialarbeiterin des Zentrums, Inna Meschewowa, berichtete über soziale Projekte des Zentrums. Sonntagsschule, Theaterwerkstatt für Kinder, Sportstudio, Frauenklub, Jugendzentrum, Teilnahme am Projekt Hatikwa - das sind nur einige soziale Angebote des Zentrums.

Nach der Rundführung gab es Tee, und auch am Tisch wurde über aktuelle Probleme und deren Lösungen diskutiert. Bei dem Austausch gingen Gesprächsteilnehmer auf alle Bereiche im Leben der Gemeinde ein. Botmann konnte die Fragen beantworten und sprach sich für weitere Zusammenarbeit aus.