Das Haus des Traums und der Hoffnung

Das Jüdische bucharisch-sefardische Zentrum Deutschlands erwarb vor kurzem ein neues Gebäude für seine Lebenstätigkeit Im Jahre 2002 wurde in der Stadt Hannover zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands die Jüdische sefardisch-bucharische Gemeinde gegründet und registriert. Sie vereinte etwa zweihundert Menschen, die zu jenem Zeitpunkt in der Stadt und ihrer näheren Umgebung wohnten. Die Wichtigkeit dieses Ereignisses kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn zu den Hauptzielen dieser Vereinigung wurden die Bewahrung der einmaligen Kultur und Tradition und die Erziehung neuer Generationen. Natürlich gab und gibt es Probleme, die man lösen muss, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Mit der Zeit nahm die Zahl der Menschen in der Gemeinde ständig zu, deshalb wurde die Frage des gesonderten Raums aktuell. Vor zweiundeinhalb Jahren wurde schließlich der Einzug in einen nicht umfangreichen (die Größe beträgt 170 Quadratmeter), aber gemütlichen Raum gefeiert. Die Gemeinde fing an, unter neuen Bedingungen zu arbeiten. Hier konnte man in der Synagoge beten, es wurde die Sonntagsschule für Kinder neu geschaffen, es begannen, der Ältestenrat, der Frauenklub und das Jugendzentrum zu funktionieren. Es war jedoch schwer zu glauben, dass die Frage des Raums schon entschieden wurde, weil die Zahl der Gemeindemitglieder immer größer wird. Heute machen zwei Drittel der Mitglieder der Gemeinde Hannovers und seiner Umgebung junge Leute vor 35 Jahren aus. Es werden sowohl neue Ehepaare als auch Neugeborene erwartet. Im Raum der Gemeinde konnten sich die bucharischen Juden Deutschlands vieles davon nicht erlauben, was so notwendig ist.

In erster Linie geht es um die Organisierung von Festen und kulturellen Veranstaltungen, dank denen möglichst viele Jugendliche der Kultur und Religion teilhaftig werden können. Der vorhandene Raum ließ den bucharischen Juden gut starten, aber er passt ihnen nicht zur Vorwärtsbewegung. Viele wichtige und interessante Vorhaben mussten aus Mangel an Bedingungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Ein für die Gemeinde sehr wichtiges Ereignis trat vor kurzem ein: Es wurde das Gebäude erworben, die sich nicht weit vom derzeitigen Raum befindet. Von hier an sind es nur noch einige Minuten zu Fuß. Das neue Gebäude passt aufs beste zu den bucharischen Juden für die Tätigkeit ihrer Gemeinde, die schon etwa dreihundert Menschen zählt. Das Gebäude mit einem Garten und einer kleinen Wiese - die Gesamtgröße beträgt fünftausend Quadratmeter - kann zum wunderschönen Platz für die wietere Entwicklung werden. Die Gemeinde entschloss sich zu dem nicht einfachen Schritt - zum Schaffen des gemeinsamen Heims für alle sefardisch-bucharischen Juden Deutschlands. Es waren die harten Tage für die Aktivisten der Gemeinde: Man musste die notwendigen Papiere sammeln, Gelder suchen. Die Arbeit dauerte fast ein Jahr. Sie führte aber zu dem guten Ergebnis: Der Raum gehört zur Gemeinde. Es ist jedoch noch zu früh, einen Punkt zu machen, denn es gibt noch große Schwierigkeiten - vor allem materielle Schwierigkeiten. Ein Beispiel dafür ist die gründliche Renovierung des Gebäudes, die viel Geld erfordert. Für die Renovierung sind große Mittel nötig. Es fällt der Gemeinde also schwer, nur auf ihre eigenen Kräfte zu rechnen. Sie braucht eine Unterstützung, Hilfe von Sponsoren. Ein großer Raum gibt den Gemeindemitgliedern auch große Möglichkeiten. Es werden das Schaffen einer geräumigen Synagoge, die Einrichtung eines Kindergartens, die Errichtung einer Mikwa, die Ausstattung einer koscheren Küche, eines Zimmers für die Tätigkeit einer Sonntagsschule, die Gründung eines Frauenrats, eines Jugendzentrums und eines Kindertheaters sowie die Organisierung eines Chors und eines Zeichnenstudios geplant. Auch für alle diesen Projekte sind Geldmittel nötig. Unter neuen Bedingungen ist die Gemeinde für die aktive Tätigkeit, die Entwicklung und die Unterstützung neuer Generationen eingenommen. "Wir schaffen ein dauerhaftes, fest zusammengefügtes Zentrum, in dem sich zum heutigen Tag alle sefardisch-bucharischen Juden Deutschlands zusammenschließen!" - davon sind die Mitglieder des Gemeinderats überzeugt. Diese Zuversicht beruht auf dem Glauben an das Beste, an die eigenen Kräfte und an die Menschen, die ein Gefühl für ihre Verantwortung für die Gegenwart und die Zukunft haben. PS. Das Jüdische bucharisch-sefardische Zentrum Deutschlands in Hannover wendet sich an alle diejenigen, die unserer Gemeinde jede Unterstützung leisten könnten. Ihre Hilfe - vor allem finanzielle, materielle Hilfe - brauchen wir sehr für die Schaffung des gemeinsamen Heims für alle bucharischen Juden Deutschlands. Wir hoffen auf Ihre Gutherzigkeit und Teilnahme an unserem Schicksal, auf Ihre Großmut und Ihre Hilfsbereitschaft.
Ihre Spenden können Sie an die folgende Adresse richten:
Bangemannweg 8a 30459 Hannover.
Für die Banküberweisungen: Hannoversche Vollksbank KTN: 0638 788 800 BLZ: 251 900 01. Man kann uns auch anrufen oder schreiben: Tel.: (0511) 54543969. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Homepage: www.bucharishe-juden.de