Der Besuch von Rabbi Baruch Asherov

30.01-13.02.2019

Anfang Februar wurde unsere Gemeinde vom Rabbiner Baruch aus Jerusalem Asherov besucht. Dies ist sein zweiter Besuch in Hannover. Baruch Asherov wurde in Buchara geboren. Mit 13 Jahren zog er mit seiner Familie nach Israel. Nach seiner Ausbildung widmete er sein Leben dem Unterricht an der Schule (Jeschiwa).
Seine Hauptspezialisierung ist das religiöse und allgemeine Bildungsprogramm für 7. Bis 8. Klassen. Es ist die Zeit der Adoleszen, bei der der Grundstein für die Sozialisierung gelegt wird und moralischen Normen gebildet werden. Viele seiner Schüler wurden auch Rabbiner. Jetzt wird Rabbi Asherov zum Dayan, einen Richter am jüdischen Religions Gericht.

Am Samstag, den 2. Februar, fand ein großes Shabbaton statt. Die Gemeinde begrüßte den lieben Gast herzlich. "Es war wunderschön. Fast hundert Menschen kamen: Erwachsene und Jugendliche ",- erinnert sich der Rabbiner. Nach dem Gebet ging das Gespräch zum religiösen Thema am Festtisch weiter.

Für jeden Tag des zweiwöchigen Aufenthalts von Rabbiner Ascherov in Hannover wurde ein reiches Programm geplant. Jeden Tag fanden Gottesdienste in der Synagoge statt. Nach dem Gebet und dem Frühstück lehrten die Rav Tora-Unterricht (Shuir). Zwei Veranstaltungen fanden speziell für Frauen statt, bei denen der Rabbiner mit ihnen über Themen ihrer Interessen sprach.

Am Samstag, 9. Februar fand Shabbaton für die Jugend statt. Das Thema: „Die Bedeutung von Judentum für jüdische Jugendliche“. Dies ist ein sehr wichtiges und aktuelles Thema, bei dem dank einer riesigen Berufserfahrung unser Gast ein Experte ist. Es ist sehr wichtig, ständig zu lernen, Schritt für Schritt alle neuen und neuen Tiefen des Wissens der religiösen Weisheit zu beherrschen. "Zum Beispiel sagen wir " Lo tiretsach - nicht töten“ (לא תרצח). Aber es ist in der Tatsache gemeint, dass auch der Mord des Glaubens und Spiritualität verboten ist. Wenn wir sagen: "Lo tignov – nicht stehlen" (לא תגנוב), haben wir auch den Diebstahl von Spiritualität oder vom Intellektuellen im Blick. " Wir stehen vor der Notwendigkeit, gründlich nachzudenken, wenn wir uns mit einem Thema in den Religionsklassen beschäftigen. "Ohne das kann ich nicht. Ohne das bin ich gelangweilt, zu leben ", - räumt Baruch Asherov ein.

"Die Juden haben eine Mission. Wir müssen die Welt zum "Shalom" führen, das bedeutet Glück ", - sagt der Rabbiner. Wenn man lernt, sich positiv in dieser Welt zu positionieren, wird es Vorteile, Glück und Erfolg für die Person und seine Gefolgschaft bringen. Religion lenkt diesen Weg und hilft die richtige Wahl zu treffen und ihr zu folgen.

Text und Fotos: Maria Drozdetskaya