Über bucharische Juden

Die Bucharische Juden sind eine ethnische Gruppe, deren historisches Schicksal seit vielen Jahrhunderten untrennbar mit der Geschichte und Kultur der Völker Zentralasiens verbunden ist. In dieser Region lebten Juden mehr als zwei Jahrtausende, überwiegend in den Städten: Merv, Choresm, Samarkand und Buchara. Diese gehörten zum Persischen Reich. Im 16. Jahrhundert wurde auf diesem Territorium das Buchara Khanat gebildet, später - das Emirat von Buchara, Kokand und Khiva Khanate. Die größte jüdische Gemeinde befand zu dieser Zeit in Buchara, der Hauptstadt des Khanats. Der Legende nach wurde das erste jüdische Viertel in Buchara im 17. Jahrhundert gegründet. In dieser Stadt wurden Sprache, Musikkultur und Traditionen geformt, die die lokalen Juden von den Juden Afghanistans und Irans geprägt haben. Deshalb wurde dieser kleine Ethnos "Buсharische Juden" genannt.

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Die so ferne und so nahe Geschichte

Vor Kurzem fand in unserer Gemeinde ein Treffen mit Vertretern der bucharisch-jüdischen Intelligenzia aus Israel: Hannah Tolmas, Dr. der Philosophie, und Mark Fasilow, Schriftsteller, Historiker, Journalist und stellvertretender Redaktuer der Zeitung „Menora“.

An dem Abend versammelte sich in der Synagoge ein aktiv tätiges und wissbegieriges Publikum.

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